Jackson avait contracté un prêt de 200 millions de dollars, racheté à une banque en avril dernier par l'établissement financier Fortress Investment.
Ce prêt, arrivé mardi à échéance, est gagé sur la part que Jackson possède à égalité avec Sony dans la société Sony/ATV, qui détient les droits sur quelque 4000 chansons, a indiqué le quotidien.
Selon le L.A. Times, qui cite des «sources» anonymes, les avocats de Jackson négocient avec Fortress pour éviter un défaut de paiement, qui forcerait la star à vendre ses biens pour obtenir des liquidités. Ils cherchent à assurer une prorogation du prêt de six mois, tandis que le créditeur insisterait sur un taux de 9,5 % équivalant à des intérêts de 1,5 million de dollars par mois.
Fortress détient en outre une autre créance de 70 millions de dollars auprès de Jackson, qui n'est pas encore arrivée à terme, a indiqué le journal.
Lors du procès du chanteur pour attouchements sexuels sur mineur de février à juin dernier devant un tribunal californien, des documents judiciaires avaient évalué sa part dans Sony/ATV à quelque 500 millions de dollars.
La question des dettes de la star avait fait surface lors du procès. L'accusation avait produit des témoins affirmant que Jackson avait vécu sur un grand pied entre 1999 et 2003. Un expert comptable avait estimé que le chanteur dépensait alors «entre 20 et 30 millions de plus par an qu'il n'en gagnait».
L'entretien de Neverland, qui s'étale sur quelque 1000 hectares, se révèle particulièrement coûteux: la propriété comprend un mini-train à vapeur, un parc d'attractions, un village indien, un fort et de nombreux manèges d'enfants avec notamment grande roue et carrousel.
Neverland abrite aussi un zoo dont les nombreux pensionnaires vont du lama à l'éléphant en passant par le lion. Jackson emploie d'ailleurs des dompteurs.
Ces frais fixes sont allés de pair avec un déclin des revenus du chanteur, qui possède à son palmarès la meilleure vente d'albums de l'histoire avec Thriller (53 millions d'exemplaires) et a écoulé au total 170 millions de disques dans le monde entier depuis le début de sa carrière en solo, en 1979.
Mais son dernier disque original, Invincible, sorti en 2001, ne s'est vendu qu'à 11 millions dans le monde, un score faible en regard des 32 millions d'albums Dangerous depuis 1991 et des 36 millions de HIStory depuis 1995.
Depuis son acquittement, Michael Jackson a quitté Neverland et les Etats-Unis pour vivre à Bahreïn. Contactée par l'AFP, une porte-parole de Fortress à New York s'est refusée à tout commentaire. De leur côté, ni les avocats, ni la porte-parole de Jackson ne répondaient au téléphone.
Source : Cyberpresse
Vor exakt einem Jahr öffnete die Regenwaldhalle Tropical Islands, seither hat sie zweistellige Millionenverluste angehäuft und ihren ersten Chef verloren. Der neue erklärte nun, was er besser und anders machen will. Anfangs heißt das: Bauarbeiten, Schließungen - und noch größere Defizite.
Brand - Im Shuttlebus, der am Zwerg-Bahnhof von Brand wartet, läuft am Morgen das Lied "Africa, in dark deep jungle". Das ist bloß eine Laune des Radioprogramms - es wirkt aber wie eine forsche Versprechung, als der Bus auf die 107-Meter-Halle von Tropical Islands zurollt. Rundherum liegt Schnee in den Wäldern der Niederlausitz an diesem 19. Dezember. Genau ein Jahr ist es her, seit die artifizielle Tropenwelt in der alten CargoLifter-Halle hier erstmals Besucher einließ.
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DDP
Tropenwelt in Brand: "Ab 2008 wird es richtig gut"
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Als der monströse Hallendom vor zwölf Monaten aufmachte, waren die Erwartungen ebenso hoch gesteckt wie utopisch. Der malaysische Tropenplaner und erste Chef, Colin Au, träumte öffentlich von bis zu drei Millionen Besuchern und Profiten im allerersten Jahr. Au hatte, so scheint es, nicht lange genug auf die Landkarte geschaut - er glaubte wohl wirklich, dass zwei Badebereiche, Palmen und ein paar exotische Büfetts reichen würden, Millionen in die Halle irgendwo zwischen Königswusterhausen und Lübbenau zu locken.
"Das Produkt fertig stellen"
Tatsächlich kamen seit dem Premierentag 975.000 Besucher - diese Zahl gaben Hensing und sein neuer Marketing-Planer Rainer Wilkens heute bekannt. "Aber von null auf gut eine Million" - das sei doch, realistisch gesehen, ein gigantischer Erfolg, sagen sie, "die erfolgreichste Markteinführung seit Jahren." Selbst das Legoland komme im Jahr nur auf ein paar Hunderttausend Besucher mehr. Tropical Islands aber hat für seine Größe reichlich Geld verloren im Geschäftsjahr - die Summe liege "zwischen zehn und 20 Millionen Euro", heißt es.
Wahrscheinlich im November, nach den Herbstferien, bleibt Tropical Islands dann für mehrere Wochen völlig geschlossen. In dieser Zeit will Hensing im bisher leeren Westbereich eine Wellness-Welt hochziehen. "Zehn verschiedene Saunen, ein Ruhehaus, Whirlpools" verspricht er - Angebote, die viele Gäste bisher vermisst hätten. Hensing nimmt in Kauf, dass wegen der Schließung die Besucherzahlen noch tiefer fallen - von nur noch 700.000 im Jahr 2006 ist die Rede. Dafür soll die Wellness-Zone, wenn sie denn fertig ist, extra Eintritt kosten und die Umsätze hoch treiben.
"Es hat keine fiesen Fragen gegeben"
Hensings Handschrift ist, nach nur anderthalb Monaten, schon hier und da sichtbar. Das Management ist umgekrempelt: Der Operations Manager ist neu, der Gastro-Chef ebenso, die alte Marketingleiterin ist auch nicht mehr da.
Der neue Tropen-Chef hat, kurz vor seinem Auftritt, eine Woche in Kuala Lumpur verbracht. Dort hat er dem Aufsichtsrat des malaysischen Mutterkonzerns Tanjong sein Konzept vorgestellt und erklärt, wie viel Zeit und Investitionen Tropical Islands noch braucht, um profitabel zu werden. "Die Atmosphäre der Sitzung war gut. Es hat überhaupt keine fiesen Fragen gegeben", sagt er.
Aus Asien habe er "jede Menge" Geld mitgebracht, freut sich Hensing - er habe die Zusage, dass Tanjong 2006 "mindestens 15 Millionen Euro" für die malade Tochter ausgeben wird - teils für Investitionen, teils zur Abdeckung der Verluste. Dazu sollen weitere 15 Millionen an Fördergeldern kommen, die das Land Brandenburg nach kontroversen Debatten bald freigeben will. Noch sei es nicht so weit, noch gebe es eine "lange Liste von Punkten", die geklärt werden müssten, räumt Hensing ein, ohne Details nennen zu wollen. "Aber ich bin sicher, dass man sich am Ende einigen wird."
"Ab 2008 wird es richtig gut"
So bekommt der neue Chef Zeit zum Experimentieren, Reformieren. Ein einfacheres Preissystem soll es ab 2006 geben, das Mehrfachbesucher belohnt und Familien mit Kindern entlastet. "Viele werden sich über den niedrigen Preis wundern", kokettiert der Tropen-Chef, "ich selber musste eine Nacht drüber schlafen."
Als der Shuttle-Bus am Nachmittag zurück zum kleinen Bahnhof von Brand fährt, rollt er an den Autos der Tropen-Besucher vorbei. Vielleicht 200 Pkw stehen auf den Parkplätzen an der Halle. Wenn Hensings Pläne eine Chance haben sollen, müssten es schon in zwölf Monaten mehr sein.
Der Tropical- Standort in Brandenburg sei zwar der erste, solle aber nicht der letzte sein, sagte Ole Bested Hensing zu SPIEGEL ONLINE. So sei eine Ausdehnung in die USA möglich. In der russischen Hauptstadt Moskau gebe es sogar schon "drei Offerten" von potentiellen Partner, die am Aufbau einer künstlichen Tropenwelt interessiert seien.
Das deutsche Tropical Islands werde aber sicherlich auch in Zukunft die größte bleiben, sagt Hensing - eine vergleichbar dimensionierte Halle sei schließlich weltweit nirgendwo zu finden.
Source : Spiegel
Das flämische Medien- und Freizeitunternehmen »Studio 100« übernimmt den bekannten Erlebnispark Télécoo. Die Einrichtung am Fuße des Wasserfalls in Coo, die sich auf insgesamt 50 Hektar erstreckt und diverse Attraktionen, vom Tierpark über Kartbahn und Minigolf bis zum Sessellift, umfasst, war bislang in Familienbesitz.
Sie war 1955 von Gaston Dugardin gegründet worden.
Sohn Didier Dugardin, mittlerweile 60 Jahre alt, hat in »Studio 100« einen Nachfolgebetreiber gefunden, der den Fortbestand von Télécoo gewährleisten soll. Er wird allerdings dem neuen Eigner noch etwa zwei bis drei Jahre lang als Berater zur Verfügung stehen.
Ab Frühjahr bzw. Sommer 2006 soll Télécoo wie bislang weitergeführt werden. Auch das Personal wird übernommen. Vorgesehen ist zudem die Einstellung neuer Mitarbeiter. Denn nach Angaben der Firmenleitung sind umfangreiche Renovierungsarbeiten zwischen September 2006 und April 2007 vorgesehen. Außerdem soll das Angebot, das sich in erster Linie an Familien richtet, durch drei bis vier zusätzliche Attraktionen ergänzt werden. Ziel ist es, Télécoo zu einem Themenpark aufzuwerten, jedoch angepasst an die Merkmale der Ardennen-Region. »Studio 100« hat übrigens weitere Freizeitanlagen in der Umgebung aufgekauft, so das Schloss Targnon (Säle für Feste und Seminare), Targnon Adventure (Abenteuer-Aktivitäten) und Cookaykak (Kayak-Verleih an der Amel).
Liegen die jährlichen Besucherzahlen in De Panne bei 750 000, so werden im ersten Jahr in Hasselt etwa 250 000 Gäste angepeilt. Télécoo verzeichnet derzeit rund 200 000 Besucher pro Jahr, ist in den Augen der neuen Besitzer aber durchaus ausbaufähig. Denn die Region rund um Coo erfreut sich großer Beliebtheit: Rund 800 000 Menschen besuchen laut Angaben von »Studio 100« jährlich die dortigen Wasserfälle.
Source : NETECHO




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