[AN] L'AutoStadt : 12 millions de visiteurs et 10000 bons de commande par an pour VW

Publié le par parcattractions.fr

"An keinem Ort der Welt werden so viele Autos verkauft wie bei uns", lässt sich Autostadt-Chef Otto Ferdinand Wachs gern zitieren. "Stimmt", sagt André Schirmer, Sprecher der VW-Tochter, "obwohl man bei uns gar keine Autos kaufen kann."

Wachs spreche vielmehr von der nachhaltigen Wirkung des Wolfsburger Themenparks. Der wirbt auf 25 Hektar mit Marken-Pavillons, Museen, Ballett-Bühne und Ritz-Carlton-Hotel für die Konzernmarken. Die Aufgabe der Autostadt sei es, VW transparent zu machen. "Wir sind also eine Art Kommunikationsplattform", sagt Schirmer.

"Der Besucher wird hier mit Dingen konfrontiert, die man in Wolfsburg und so dicht in Werk-Nähe eigentlich nicht erwartet", so Schirmer. Das reicht von der üppigen Adventskulisse des Wintermärchens mit Eislauf- und Rodelvergnügen, über Ausstellungen im Zeithaus, das Tanzfestival Movimentos mit knapp hundert Veranstaltungen bis zu aktuellen Lesungen mit allerlei Prominenz zum Thema Toleranz. Zudem sei die Autostadt ein vom Kultusministerium anerkannter außerschulischer Lernort, den allein im vergangenen Jahr 79 000 Schüler besuchten.

Die Autostadt nähert sich dem Besucher zugleich spielerisch und informativ. Und das zeigt offenbar Erfolg. In den fünfeinhalb Jahren ihres Bestehens zählte die hundertprozentige Konzerntochter 12 Millionen Besucher. Von einer Million jährlich seien die Planer ursprünglich ausgegangen.

162 000 Besucher haben laut Schirmer im vergangenen Jahr ihren neuen VW in der Autostadt in Empfang genommen. Das waren zwei Prozent mehr als im Vorjahr.

Beinahe noch interessanter dürften für den Konzern die Autobesitzer sein, deren Fahrzeuge auf den Parkplätzen des Themenparks nicht aus dem Hause VW stammen. Nach konzerneigenen Marktforschungsstudien verfehlt der Park seine Wirkung auch bei ihnen nicht. "10 000 Kaufentscheidungen für einen VW folgen jährlich auf Begegnungen mit der Autostadt", betont Schirmer.

"Wir sind der Werbespot, mit dem man auch noch Geld verdient", sagt Schirmer. Insofern arbeite die Autostadt mit ihren 900 Angestellten profitabel, auch wenn sie mit ihren Einnahmen nur 70 Prozent der Kosten decke. "Der Rest kommt indirekt wieder herein", so Schirmer, durch den Autoverkauf, den man hier ordentlich ankurbele.

Genaue Zahlen wollte Schirmer nicht nennen. Nach Medienberichten soll das Defizit des Themenparks anfangs jährlich bei über 20 Millionen Euro gelegen und vor zwei Jahren noch 16 Millionen Euro betragen haben. Ausgeglichen werde es durch einen Konzern-Zuschuss, der intern "Budgetmittel zur Absatzförderung" genannt wird, heißt es.

Neben Kundenbindung und -gewinnung für VW sorgt der zweitgrößte Freizeitpark Deutschlands nach dem Europa-Park im baden-württembergischen Rust laut Schirmer dafür, die Attraktivität der Stadt gehörig zu steigern. "Wolfsburg hat sich vom reinen Industriestandort hin zu einer Stadt mit vielseitigem Freizeitangebot entwickelt." Wie das neue Wissenschaftsmuseum Phaeno sei die Autostadt heute ein Aushängeschild für die Region und ein Tourismus-Magnet.

Source : Newsclick

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