[AL] Les productions ARD tournées à Europa-Park sur la sellette ?

Publié le par parcattractions.fr

Dans cet article du magazine allemand Focus qui parle de la vision du directeur d'ARD (première chaine publique allemande) de sa chaine, des questions se posent sur les futures grilles de programme qui doivent retrouver leur sens du service publique : les émissions tournées pour la chaîne à Europa Park seraient, entre autre, sur la sellette. Le directeur dit : "Je ne sais pas si Rust à un avenir".

Müssen nicht Marktführer sein

Die ARD will klären, ob Stars wie Sabine Christiansen, Jörg Pilawa oder Reinhold Beckmann ihre millionenteuren TV-Sendungen künftig weiterhin mit eigenen Produktionsfirmen selbst herstellen dürfen. „Die Zusammenarbeit mit diesen Firmen werden wir überprüfen müssen", sagte der ARD-Vorsitzende Thomas Gruber in einem Interview mit FOCUS. Man müsse sich fragen: „Ist so etwas koscher und wenn ja, wollen wir das?“ Deswegen stehe das Thema auf der Agenda der Intendanten, die sich am 12. und 13. September zu Beratungen treffen.


Produktionsbeistellungen sind fraglich

Vor dem Hintergrund fast täglich neuer Meldungen über Schleichwerbung und Product Placement in ARD-Sendungen kündigte Gruber an, zudem das Prinzip der Produktionsbeistellungen in Frage zu stellen. Wenn etwa eine Sendereihe wie „Kein schöner Land“ von Tourismusverbänden 360 000 Euro kassiere, seien das „Aspekte, die dringend geklärt werden müssen.“ Auch die auffällig häufigen ARD-Produktionen aus dem Europapark Rust stellte Gruber zur Disposition: „Ich weiß nicht, ob Rust eine Zukunft hat.“

Marktführerschaft muss kein Ziel sein

Quoteneinbrüche nimmt der ARD-Vorsitzende bewusst in Kauf: „Wir sollten darüber nachdenken, ob wir immer Marktführer sein müssen.“ Ein solches Ziel setze die ARD nur unnötigerweise unter Druck. Im Rundfunkstaatsvertrag stehe davon jedenfalls nichts.

Keine Aufträge an Schleichwerber

Damit „weder in der Produktionsfirma noch beim Sender Geschäfte im Alleingang abgeschlossen werden", soll laut Gruber „nach dem Vier-Augen-Prinzip“ künftig stets ein zweiter Mitarbeiter involviert werden. Gruber will außerdem dafür sorgen, „dass die Firmen, die Schleichwerbung in ARD-Programmen platzieren, keine Aufträge mehr bekommen.“ Er könne sich vorstellen, dass sich „die Produktionslandschaft auch dadurch erheblich verändern“ werde.

Source : Focus

Publié dans Revue de Presse Europe

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