[AL] Une nouvelle recrue pour Europa-Park

Publié le par parcattractions.fr


Voici l'histoire d'un écolier de 14 ans, habitant près d'Offenburg en Allemagne, qui a décidé de construire lui même son grand-huit en bois. Le manège devant imposant, la mairie a interdit l'exploitation de ce grand huit au public et demande la démolition avant la mi septembre. La volonté du jeune n'était pas de l'ouvrir au public mais simplement de prendre du plaisir en construisant. Le directeur d'Europa-Park a décidé d'exposer ce grand huit dans le parc et d'embaucher le jeune pour un stage au service développement du parc. En attendant son stage, le jeune planifie une nouvelle construction de deux mètres de haut seulement cette fois ci.

 


 

Die eigene Achterbahn im Garten

14jähriger Schüler baut fünf Meter hohe Konstruktion - Die Stadt Offenburg erteilt ihm prompt ein Betriebsverbot

David Mossmann (14) mit seiner Privat-Achterbahn im heimischen Garten
David Mossmann (14) mit seiner Privat-Achterbahn im heimischen Garten
Foto: dpa

Offenburg - David Mossmann ist ein leidenschaftlicher Achterbahnfahrer. Schon 34mal, schätzt er, ist er mit der "Silver Star" gefahren - Europas größter Achterbahn, die im Europapark Rust steht. Soweit nicht ungewöhnlich für einen 14jährigen. Was aus Davids Leidenschaft für Loopings und schnelle Abfahrten wurde, geht allerdings weit über das durchschnittliche Interesse eines Teenagers hinaus: Der Schüler baute sich im Garten seiner Tante im badischen Offenburg seine eigene Achterbahn.

Fünf Meter ragt die Holzbahn an der höchsten Stelle in den Himmel, hundert Meter sollte sie insgesamt lang werden. Schon seit vier Monaten werkelte David im Garten, jeden Nachmittag nach der Schule sägte er Holzbretter zurecht, rammte Stämme in den Boden und verlegte Schienen. Das Material stammte aus dem Tischlerbetrieb des Vaters, der nach anfänglicher Skepsis ebenso begeistert vom Projekt war wie der Sohn. Sogar ein Wagen, in dem ein Fahrgast sitzen kann, war schon gebaut.

Irgendwann fieberte der gesamte Bekannten- und Verwandtenkreis mit. Schulfreunde, die zuerst über Davids Pläne gelacht und ihn als "Spinner" abgetan hatten, kamen immer häufiger zu Besuch aufs Grundstück der Tante und bestaunten das Ungetüm aus Holz und Stahl. "In den letzten Wochen war immer ziemlich viel los bei uns im Garten", erzählt der schlaksige blonde Junge, dem der momentane Rummel um seine Person "ziemlich unheimlich" ist, wie er sagt.

Doch dann, durch einen Bericht in der Lokalzeitung, bekam die Offenburger Stadtverwaltung Wind von Davids Projekt. Und brachte den Traum von der eigenen Achterbahn mit einem Betriebsverbot zum Platzen. Die Konstruktion entspreche nicht den gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen und sei darüber hinaus in einem Landschaftsschutzgebiet errichtet, teilte die Verwaltung David und seinen Eltern mit. Deshalb müsse der Junge die Bahn bis Mitte September abreißen - sonst drohe seinen Eltern ein Bußgeld. Ungerecht, findet David: "Ich wollte ja gar nicht unbedingt, daß Leute damit fahren. Ich hatte einfach nur Spaß am Konstruieren."

Wesentlich aufgeschlossener als die Stadtverwaltung zeigte sich der Europapark Rust. Als der Geschäftsführer Roland Mack von Davids Fall hörte, erklärte er sich spontan bereit, einen Teil der selbstgebauten Achterbahn im Freizeitpark auszustellen -, und lud den Schüler ein, ein Praktikum in der Entwicklungsabteilung zu machen. "Vielleicht wird ja mal ein richtig guter Konstrukteur aus ihm", sagt der Park-Chef.

Bis das Praktikum beginnt, widmet sich David nun erst einmal seinem neuen Projekt: Er plant schon wieder eine neue Achterbahn. Diesmal soll sie allerdings nur zwei Meter hoch sein - vielleicht spielt dann das Bauamt mit.

Source : Welt

 

Publié dans Revue de Presse Europe

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