[AL] Nouveau chef à Tropical Islands

Publié le par parcattractions.fr


L'entrepreneur malaisien Colin Au laisse dès la semaine prochaine sa place de directeur du parc aquatique Tropical Islands


Neuer Chef für Tropical Islands

"Planmäßiger Wechsel" - Zeppeliner kaufen Know-how von Cargolifter

Brand - Die Geschäftsleitung von Tropical Islands, dem Freizeitpark in der einstigen Cargolifter-Halle bei Brand, wird voraussichtlich spätestens in der kommenden Woche einen neuen Direktor für das tägliche Management präsentieren. Das bestätigte Antje Pflug, Marketingleiterin des Freizeitparks und Mitglied des Senior-Managements. "Der Posten muß neu besetzt werden, weil sich der malaysische Investor Colin Au planmäßig aus dem täglichen Management zurückgezogen hat", so Pflug. Gleichzeitig widersprach sie Berichten, nach denen Au seinen Posten vor Ort wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten des Projekts Tropical Islands aufgegeben habe. "Es war von Anfang an geplant, daß sich Herr Au, der als Ideengeber und Projektleiter fungierte, nach der Startphase anderen Aufgaben zuwendet."

Seit der Eröffnung im Dezember 2004 soll der Freizeitpark rund drei Millionen Euro Verlust gemacht haben. "So steht es im Bericht des britisch-malaysischen Tanjong-Konzerns, der 75 Prozent der Anteile am Freizeitpark hält", bestätigte Antje Pflug. Mit diesen Verlusten zu Beginn sei aber gerechnet worden. Der Mutterkonzern gehe davon aus, in zwei Jahren Gewinne zu machen.

Unterdessen hat Rolf-Dieter Mönning, der Insolvenzverwalter der Luftschiff-Firma Cargolifter AG, bekanntgegeben, daß das Know-how des Pleite gegangenen Unternehmens von der Luftschiffbau Zeppelin GmbH in Friedrichshafen erworben wurde. Nach der Insolvenz von Cargolifter waren die Arbeitsmittel versteigert, zuletzt die Halle verkauft worden. Was blieb, waren die Forschungsunterlagen zur Leichter-als-Luft-Technologie (LaL), die von der Crew um Cargo-Chef Carl-Heinrich von Gablenz erarbeitet worden waren. Um sie gab es zuletzt einen Bieterwettstreit, denn auch von Gablenz will wieder in das Luftschiff-Geschäft einsteigen. 50 000 Euro wollte er für das Know-how zahlen, offenbar zu wenig, denn die Zeppeliner vom Bodensee erhielten den Zuschlag.

Source : Welt

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